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Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Der Gesetzgeber hat seit 1996 geregelt, dass die Unfallversicherungsträger und staatlichen Überwachungsbehörden der Länder ihre Programme abstimmen und zusammenarbeiten. Auf übergeordneter Ebene ist dafür die „Nationale Arbeitsschutzkonferenz“ eingerichtet worden. Diese beschließt die Programme zu einer gemeinsamen deutschen Arbeitsschutzstrategie.

Für die Jahre 2013 bis 2018 wurden drei Programme beschlossen, die schwerpunktmäßig im Rahmen der Überwachung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch Unfallversicherungsträger und staatliche Behörden berücksichtigt werden:

  • ORGA – Organisation des Arbeitsschutzes
  • MSE  –  Muskel-Skelett-Erkrankungen
  • PSYCHE – Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Im Mittelpunkt der Überwachung steht die Frage, ob der Arbeitgeber sich mit diesem Thema beschäftigt und dies durch eine Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt hat. Mit den Programmen sollen folgende Schutzziele erreicht werden:

  • ORGA: Verbesserung der Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes
  • MSE: Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich
  • PSYCHE: Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung.

Weitere Informationen finden Sie auf dem GDA-Portal.

Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastung: Ergebnis der Schwerpunktüberwachung

Unsere Aufsichtspersonen besichtigten im Zeitraum 2015 bis 2017 insgesamt 151 Betriebe/Behörden, Dienststellen mit insgesamt mehr als 50.000 Beschäftigten. Sie fragten speziell nach der Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastung. Fazit: Es sind noch einige Baustellen offen und Vieles muss verbessert werden. Lesen Sie den Ergebnisbericht zum Arbeitsprogramm Psyche. Grundlage für die Fragen war ein von der GDA vorgegebener Fragebogen, den die Aufsichtspersonen nach ihrer Besichtigung ausfüllten.