Traumatische Ereignisse

Beschäftigte mit bestimmten Tätigkeiten im Bund und bei der Bahn sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, psychisch extrem belastende Ereignisse zu erleben. Dazu zählen beispielsweise Übergriffe durch Kunden, das Miterleben von Suiziden, die Konfrontation mit Schwerverletzten oder Toten oder Einsätze in Katastrophengebieten. Diese Ereignisse können ein Psychotrauma verursachen, eine psychische Verletzung. Aus einem Psychotrauma können psychische Erkrankungen wie Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen oder Angststörungen entstehen. Von Fragen zum Thema bis hin zur Ausbildung psychologischer Ersthelfer und Ersthelferinnen: Wir unterstützen Sie.

Wann Sie nach einem traumatischen Ereignis eine Unfallanzeige stellen sollten, erfahren Sie in dem Abschnitt „Unfallanzeigen nach psychisch belastenden Ereignissen“.

Für die Meldung von traumatischen Ereignissen als Arbeitsunfall benutzen Sie bitte unser Formular zur Unfallanzeige und vermerken Sie, dass es sich um einen Fall von Psychotrauma handelt.

Ausbildung psychologischer Ersthelfender

Die Ausbildung psychologischer Ersthelfender wird von der UVB gefördert, wenn die Qualitätsstandards der DGUV eingehalten werden, ein betriebliches Betreuungskonzept und eine Gefährdungsbeurteilung für traumatische Ereignisse vorliegen. Wenn Sie Interesse an der Förderung der Ausbildung haben, wenden Sie sich an psychologische-erste-hilfe@uv-bund-bahn.de.  

In einem Interview zum Projekt  "Ausbildung psychologischer Ersthelfender" berichtet Jan Hetmeier über die Ziele und Hintergründe.

Traumatische Ereignisse anzeigen
Für die Meldung von traumatischen Ereignissen als Arbeitsunfall benutzen Sie bitte unser Formular zur Unfallanzeige und vermerken Sie, dass es sich um einen Fall von Psychotrauma handelt.

Beratung
Wie können traumatische Ereignisse verhindert werden? Was muss in einer Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt werden? Welche Vorsorgemaßnahmen sind speziell für meinen Betrieb geeignet? Was sind betriebliche psychologische Erstbetreuer und wo kann man diese ausbilden lassen? Wie kommt der Betrieb an Hilfen durch die Unfallversicherung Bund und Bahn? Unser Präventionsmodell zeigt einen Überblick der Themen, zu denen wir Sie gern beraten.

Gefährdungsbeurteilung traumatische Ereignisse – „Prüfliste Psychotrauma“
Die Prüfliste Psychotrauma hilft Ihnen, mögliche Gefährdungen für die Beschäftigten einzuschätzen. Die Liste enthält darüber hinaus zahlreiche Lösungsvorschläge – sie bietet Orientierung und Anregung für die Präventionsarbeit.

Gewalt am Arbeitsplatz - Prävention und Rehabilitation
Wissen kompakt: In unserer Mitgliederzeitschrift finden Sie 4 Artikel zum Thema Gewalt am Arbeitsplatz und wie sie dieser entgegenwirken können. Mit welchen Leistungen die UVB unterstützen kann, lesen Sie im Artikel "Beleidigt, bedroht, geschlagen"

Gut vorbereitet für den Ernstfall – mit traumatischen Ereignissen im Betrieb umgehen
Informationen für UnternehmerInnen und betriebliche Akteure. Es werden Grundlageninformationen vermittelt und praktische Hilfen zum Umgang mit traumatischen Ereignissen gegeben. Erfahren Sie, wie Sie ein fundiertes, betriebliches Konzept für traumatische Ereignisse erstellen in der DGUV Information Gut vorbereitet für den Ernstfall!

Bahn: Psychisch belastende Ereignisse bewältigen
Die Broschüre Psychisch belastende Ereignisse bewältigen bietet eine Handlungshilfe für Beschäftigte im Bahnbetrieb. Hintergründe zu psychischen Reaktionen nach Unfällen und Übergriffen sowie das Betreuungskonzept der DB AG werden dargestellt.

Verwaltung: Gewaltprävention – ein Thema für öffentliche Verwaltungen?
Die Broschüre Gewaltprävention - ein Thema für öffentliche Verwaltungen stellt das Aachener Modell vor, das eine risikoorientierte Ableitung von Präventionsmaßnahmen bei Arbeitsplätzen mit Kundenkontakt ermöglicht.

Sicher arbeiten in Jobcentern – das Projekt abba
Beschäftigten in Jobcentern sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt: Die Sorgen und die Verzweiflung mancher Kunden führen auch zu Aggressionen und Gewalt gegenüber Beschäftigten in den Jobcentern. Mit gezielter Prävention kann die Belastung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reduziert werden. Und: Ein gut organisiertes Anti-Gewalt-Programm kann Übergriffe reduzieren und den Beschäftigen helfen, besser mit solchen Ereignissen zurechtzukommen. Erfahren Sie mehr dazu in unserem abba-Projekt: Sicher und gesund arbeiten in Jobcentern