Darstellung eines DNA-Moleküls mit Strukturformeln

Biostoffe

Mit der Silbe „Bio“ werden im landläufigen Sinne die Eigenschaften natürlich und ungefährlich assoziiert. Produkte mit der Kennzeichnung „Bio“ werden als besonders gesund angesehen.
Bei den Biostoffen hingegen sieht das anders aus.

Sie bezeichnen alle Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze), die Infektionen, sensibilisierende oder toxische Reaktionen sowie sonstige die gesundheitsschädigende Wirkungen (z. B. krebserzeugende Wirkung von Heliobacter pylori, fruchtschädigende Wirkung des Rötelvirus) beim Menschen verursachen können. Des Weiteren werden Prionen (Proteine), Zellkulturen und humanpathogene Endoparasiten (z. B. Malaria, Wurmarten) und Ektoparasiten (z. B. Krätzmilben) als Biostoffe bezeichnet. Auch gentechnisch veränderte Mikroorganismen sind Biostoffe.

Das Vorkommen dieser „Biostoffe“ beschränkt sich nicht auf die bio- und gentechnische Forschung, sondern gilt für eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Tätigkeiten und Arbeitsbereichen.

Beim Umgang mit Biostoffen wird zwischen Tätigkeiten mit Schutzstufenzuordnung und Tätigkeiten ohne Schutzstufenzuordnung unterschieden.

Auf den Unterseiten finden Sie wichtige Informationen zu Biostoffen.