Arbeitsstätten

Der Arbeitgeber hat systematisch zu ermitteln, welchen Gefährdungen die Beschäftigten und Dritte beim Einrichten und Betreiben der Arbeitsstätte ausgesetzt sind oder sein können und dementsprechend hat er die erforderlichen Schutzmaßnahmen zu treffen.

Dabei hat er stets den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene anzuwenden, sowie die gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zu berücksichtigen. Folgt er den Arbeitsstätten-Regeln, kann er sicher sein, die Schutzvorschriften der Verordnung erfüllt zu haben.

Weicht der Anwender von den Vorgaben der Technischen Regeln für Arbeitsstätten ab, hat er im Rahmen einer detaillierten Gefährdungsbeurteilung darzulegen, wie er das gleiche Schutzniveau sicherstellt ("Stand der Technik"). Rechtlich gesehen ergibt sich durch das Abweichen eine erhöhte Beweislast, insbesondere im Fall von Arbeitsunfällen und anderen Ereignissen, die zu Personen- oder Sachschäden führen.

Arbeitsstättenverordnung
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Die Arbeitsstättenverordnung (Stand 30.11.2016) finden Sie hier.

Wir bieten Ihnen darüber hinaus eine Gegenüberstellung aller Änderungen zum Stand vom 19.07.2010 an.

Die Prüfliste zur Arbeitsstättenverordnung soll den Arbeitgeber bei der Durchführung der geforderten Gefährdungsbeurteilung in wesentlichen Teilbereichen unterstützen. Die Liste stellt wesentliche und immer wiederkehrende Anforderungen dar und ist nicht abschließen.