Blick aus der Teilnehmerperspektive auf einen Seminarleiter

Seminare und Qualifizierung

Im Rahmen unseres gesetzlichen Auftrags, der Aus- und Fortbildung im Bereich des Arbeitsschutzes und der Prävention, bieten wir Ihnen ein beispielgebendes und zukunftsorientiertes Seminarangebot an.

Unsere Seminare stehen unter dem Motto „Gut zu wissen – wir qualifizieren Sie“. Erfahrene Aufsichtspersonen und externe Fachkräfte beraten Sie, suchen den Austausch mit Ihnen und unterstützen Sie in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Zudem unterstützen wir Sie bei der Erste-Hilfe-Ausbildung sowie Fahrsicherheits- und Unfallverhütungstrainings.

Häufige Fragen mit Antworten zu unseren Seminaren
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Die häufigsten Fragen rund um unsere Seminare beantworten wir Ihnen hier.

Zielgruppen unserer Seminare
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Dienststellenleiter... sind Leiterinnen oder Leiter einer oberen, mittleren oder unteren Bundesbehörde, einer Stiftung (Körperschaft des öffentlichen Rechts), eines DRK-Bundes-, Landes- oder Kreisverbandes oder eigenständigen Unternehmens (z.B. GmbH), die für den Haushalt und die Personalbewirtschaftung die Verantwortung tragen und über Maßnahmen zur Umsetzung letztendlich entscheiden.

... eines Bundesministeriums ist immer die Staatssekretärin oder der Staatssekretär, die oder der für die innere Verwaltung und das Personal zuständig ist.

Der Dienststellenleiter ist Arbeitgeber im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und hat in seiner Dienststelle die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu organisieren. Er trägt die unmittelbare Verantwortung. In der Regel hat er die Verantwortung nach § 13 Abs. 2 ArbSchG auf eine zuverlässige und fachkundige Person schriftlich übertragen.

Führungskräfte bzw. Vorgesetzte... haben eine leitende Funktion und für andere Beschäftigte die Personalverantwortung.
Im Arbeitsschutz ist es ihre Aufgabe, Ziele zu definieren, Zielvorgaben von den oberen an die unteren Führungs-ebenen zu delegieren und deren Arbeitsaufgaben sowie die Ausführung zu kontrollieren. Führungskräfte tragen die Hauptverantwortung für den Arbeitsschutz in einem Unternehmen oder einer Behörde. Aus dieser Verantwortung entstehen besondere Pflichten. So haben sie Vorkehrungen zu treffen, damit Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten auf allen Ebenen und bei allen Tätigkeiten beachtet werden.

Personen mit Unternehmerpflichten... sind zuverlässige und fachkundige Personen, denen Aufgaben des Arbeitgebers übertragen wurden. Sie sind die Nahtstelle zwischen oberster Leitung und interner Arbeitsschutzorganisation. In dem übertragenen Verantwortungsbereich stellen Koordinierungs- und Organisationsaufgaben im Arbeitsschutz die wesentlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit dar.

Sachbearbeitende im Arbeitsschutz... sind Beschäftigte, deren Aufgabenschwerpunkte in der betrieblichen Prävention liegen und die keine sonstigen Funktionen für Sicherheit und Gesundheit wahrnehmen, wie beispielsweise Sicherheitsbeauftragte.

Beschäftigtenvertreter... sind Personalräte nach dem BPersVG, Betriebsräte nach BetrVG sowie die Betriebsvertretungen bei den Gaststreitkräften.

Schwerbehindertenvertreter... sind die nach § 94 SGB IX gewählten Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten.
Sie haben nach § 95 (4) SGB IX das Recht, unter anderem an Sitzungen des Betriebs- bzw. Personalrates und des Arbeitsschutzausschusses beratend teilzunehmen.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (= Sifa) ... sind Ingenieure, Techniker oder Meister, die zusätzlich über die erforderliche Fachkunde nach § 6 der Richtlinie für den betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Dienst in den Verwaltungen und Betrieben des Bundes vom 28. Januar 1978 (Anforderungen an Fachkräfte für Arbeitssicherheit) bzw. nach § 4 der DGUV Vorschrift 2 verfügen. Sifa sind bei der Anwendung ihrer sicherheitstechnischen Fachkunde weisungsfrei. Sie unterstehen unmittelbar dem Leiter der Behörde bzw. des Betriebes.

Sicherheitsbeauftragte... sind Beschäftigte, die nach § 22 SGB VII den Unternehmer bei der Durchführung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit unterstützen. Sicherheitsbeauftragte sind ehrenamtlich tätig. Zu Sicherheitsbeauftragten sollen verantwortungsbewusste, erfahrene und allgemein anerkannte Beschäftigte ernannt werden, die keine herausgehobene Stellung im Betrieb haben, sondern im normalen Arbeitsablauf integriert sind. Zur Vermeidung von Interessenkonflikten sollen leitende Angestellte, Meister oder andere betriebliche Führungskräfte nicht zu Sicherheitsbeauftragten bestellt werden. Denn diese Personen haben nicht nur beratende Funktion, sondern sie tragen auf Grund ihres Arbeitsverhältnisses Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz der ihnen unterstellten Beschäftigten. Auch Fachkräfte für Arbeitssicherheit können nicht zu Sicherheitsbeauftragten ernannt werden.

Multiplikatoren... sind Personen, die das in unseren Seminaren erworbene Wissen in ihren Dienststellen weitergeben und so zur Verbreitung und Vervielfältigung dieses Wissens beitragen.

Verkehrs-Coach... ist ein ehrenamtlich benannter Beschäftigter mit spezifischen Kenntnissen zur Verkehrssicherheit. Er soll als Multiplikator im Unternehmen und als Bindeglied zur UVB handeln.