Blick aus der Teilnehmerperspektive auf einen Seminarleiter

Seminare und Qualifizierung

Im Rahmen unseres gesetzlichen Auftrags, der Aus- und Fortbildung im Bereich des Arbeitsschutzes und der Prävention, bieten wir Ihnen ein beispielgebendes und zukunftsorientiertes Seminarangebot an.

Unsere Seminare stehen unter dem Motto „Gut zu wissen – wir qualifizieren Sie“. Erfahrene Aufsichtspersonen und externe Fachkräfte beraten Sie, suchen den Austausch mit Ihnen und unterstützen Sie in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Zudem unterstützen wir Sie bei der Erste-Hilfe-Ausbildung sowie Fahrsicherheits- und Unfallverhütungstrainings.

Allgemeine Informationen zu unseren Seminaren
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Vom Sicherheitsbeauftragten bis zum Präsidenten  teilnehmen kann jeder, der im Arbeits- und Gesundheitsschutz engagiert ist – natürlich nur, wenn der Betrieb oder die Dienststelle bei der UVB versichert ist.

Schwarz auf weiß  die Zustimmung Ihrer Dienststelle/Geschäftsleitung ist in jedem Fall erforderlich. Bitte berücksichtigen Sie dies durch die entsprechende Unterschrift auf dem Fax-/Brief-Anmeldeformular bzw. bei der Online-Anmeldung durch die elektronische Bestätigung der Dienststelle/Geschäftsleitung.Wir berücksichtigen Anmeldungen grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs und bestätigen Ihnen anschließend die Reservierung. Rund 4 Wochen vor dem Seminar bekommen Sie unsere Einladung mit allen Informationen.

Sie sind unser Gast  Fahrtkosten und Unterkunft zahlen wir. Alle Teilnehmer erhalten ein Einzelzimmer. Mit den Hotels und Tagungshäusern rechnen wir direkt ab.

Urlaub  sind Seminare nicht. Der Seminarort ist deshalb nicht immer frei wählbar. Bitte suchen Sie sich bei regional durchgeführten Veranstaltungen das Seminar mit der kürzesten Entfernung zu Ihrem Wohnort bzw. Ihrer Beschäftigungsstelle aus. Andere Anmeldungen lehnen wir konsequent ab. Das gilt auch, wenn Sie ein Seminar für eine andere Zielgruppe buchen.

Ein Souvenir gibt es trotzdem. Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Manchmal kommt es anders  Dozent krank, nur 5 Anmeldungen: Es kommt vor, dass ein Seminar abgesagt wird. Auch Änderungen sind möglich. Wir informieren die Teilnehmer schnellstmöglich.

Teilnehmer mit Behinderungen  unterstützen wir gern je nach individuellem Bedarf. Bitte melden Sie sich rechtzeitig bei uns.

Noch Fragen? Antworten geben Ihnen unsere Ansprechpartner:
• Schulungsorganisation Bund:
Bernd Minas, Telefon 04421 407-1433
• *Schulungsorganisation Bahn (Seminare für Führungskräfte und Sicherheitsbeauftragte): Bettina Cannizzaro, Telefon 069 47863-2452
• *Schulungsorganisation Bahn (Fachseminare):
Tina Maul, Telefon 069 47863-2456

* in 2016:
• Schulungsorganisation Bahn (Grundlagen und Neuerungen*):
Bettina Cannizzaro, Telefon 069 47863-2452
• Schulungsorganisation Bahn (Sicher, Gesund und Organisiert Arbeiten*):
Tina Maul, Telefon 069 47863-2456

• Sifa-Ausbildung Bund: Bettina Gras, Telefon 04421 407-1415
• Sifa-Ausbildung Bahn: Dietmar Schurig, Telefon 069 47863-2440

• Reisekosten Bund: Uwe-Martin Quast, Telefon 04421 407-1437
• Reisekosten Bahn: Bettina Cannizzaro, Telefon 069 47863-2452

Nicht das Richtige dabei? Unser Seminarprogramm ist bedarfsorientiert. Trotzdem liegt Ihnen ein Thema am Herzen, das wir nicht anbieten, oder Sie haben einen größeren Bedarf an einem unserer Seminare? Sprechen Sie uns an:
Referat Qualifizierung:
Dietmar Schurig, Telefon 069 47863-2440
Bettina Gras, Telefon 04421 407-1415

Zielgruppen unserer Seminare
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Dienststellenleiter ... sind Leiter einer oberen, mittleren oder unteren Bundesbehörde, einer Stiftung (Körperschaft des öffentlichen Rechts), eines DRK-Bundes-, Landes- oder Kreisverbandes oder eigenständigen Unternehmens (z. B. GmbH), die für den Haushalt und die Personalbewirtschaftung die Verantwortung tragen und über Maßnahmen zur Umsetzung letztendlich entscheiden.

... eines Bundesministeriums ist immer der Staatssekretär, der für die innere Verwaltung und das Personal zuständig ist.

Der Dienststellenleiter ist Arbeitgeber im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und hat in seiner Dienststelle den Arbeits- und Gesundheitsschutz zu organisieren. Er trägt die unmittelbare Verantwortung. In der Regel hat er die Verantwortung nach § 13 Abs. 2 ArbSchG auf einen Beauftragten für Arbeitsschutz übertragen.

Führungskräfte bzw. Vorgesetzte ... haben eine leitende Funktion und für ihre Mitarbeiter die Personalverantwortung. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz ist es ihre Aufgabe, Ziele zu definieren, Zielvorgaben zu machen oder von den oberen an die unteren Ebenen zu delegieren und deren Arbeitsaufgaben sowie die Ausführung zu kontrollieren. Führungskräfte tragen die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in ihrem zugewiesenen Bereich. Aus dieser Verantwortung entstehen besondere Pflichten. So haben sie Vorkehrungen zu treffen, damit Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter auf allen Ebenen und bei allen Tätigkeiten beachtet werden.

Beauftragte für den Arbeitsschutz (Koordinatoren) ... sind die Nahtstelle zwischen oberster Leitung und interner Arbeitsschutzorganisation. In dem übertragenen Verantwortungsbereich stellen Koordinierungs- und Organisationsaufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz die wesentlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit dar.

Sachbearbeiter im Arbeitsschutz ... sind Mitarbeiter, deren Aufgabenschwerpunkte im Arbeits- und Gesundheitsschutz liegen und die keine sonstigen Funktionen im Arbeits- und Gesundheitsschutz wahrnehmen, anders als Sicherbeauftragte.

Beschäftigtenvertreter ... sind Personalräte nach dem BPersVG, Betriebsräte nach BetrVG sowie die Betriebsvertretungen bei den Gaststreitkräften.

Schwerbehindertenvertreter ... sind die nach § 94 SGB IX gewählten Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten. Sie haben nach § 95 (4) SGB IX das Recht, unter anderem an Sitzungen des Betriebs- bzw. Personalrates und des Arbeitsschutzausschusses beratend teilzunehmen.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (= Sifa) sind Ingenieure, Techniker oder Meister, die zusätz-lich über die erforderliche Fachkunde nach § 6 der Richtlinie für den betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Dienst in den Verwaltungen und Betrieben des Bundes vom 28. Januar 1978 (Anforderungen an Fachkräfte für Arbeitssicherheit) bzw. nach § 4 der DGUV Vorschrift 2 verfügen. Sifa sind bei der Anwendung ihrer sicherheitstechnischen Fachkunde weisungsfrei. Sie unterstehen unmittelbar dem Leiter der Behörde bzw. des Betriebes.

Sicherheitsbeauftragte ... sind Beschäftigte, die nach § 22 SGB VII den Unternehmer bei der Durchführung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit unterstützen. Sicherheitsbeauftragte sind ehrenamtlich tätig.

Als Sicherheitsbeauftragte sollen verantwortungsbewusste, erfahrene und allgemein anerkannte Mitarbeiter ernannt werden, die keine herausgehobene Stellung im Betrieb haben, sondern im normalen Arbeitsablauf integriert sind. Zur Vermeidung von Interessenkonflikten sollen leitende Angestellte, Meister oder andere betriebliche Führungskräfte nicht zu Sicherheitsbeauftragten bestellt werden.

Denn diese Personen haben nicht nur beratende Funktion, sondern sie tragen auf Grund ihres Arbeitsverhältnisses Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz der ihnen unterstellten Beschäftigten. Auch Sicherheitsfachkräfte können nicht zu Sicherheitsbeauftragten ernannt werden.

Multiplikatoren ... sind Personen, die das in unseren Seminaren erworbene Wissen in ihren Dienststellen weitergeben und so zur Verbreitung und Vervielfältigung dieses Wissens beitragen.

Brandschutzbeauftragte ... sind Personen mit nachgewiesener Fachkunde, die im vorbeugenden Brandschutz arbeiten. § 10 des Arbeitsschutzgesetzes fordert, dass der Arbeitgeber Beschäftigte benennen muss, die Aufgaben der Brandbekämpfung und Evakuierung übernehmen.

In der DGUV-Information 205-003 „Aufgaben, Qualifikation und Ausbildung von Brandschutzbeauftragten“ werden die Anforderungen an die Qualifikation beschrieben.  

Danach soll die für eine Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten geeigneten Personen aufgrund ihrer betrieblichen Erfahrung Grundkenntnisse der Brandschutzorganisation haben. Dazu gehören vor allem betriebsspezifische brandschutzrelevante Kenntnisse, z. B. über verfahrenstechnische Besonderheiten bei Produktionsabläufen und Erfahrungen mit Umgang und Lagerung von brennbaren und entzündlichen Gefahrstoffen.

Voraussetzungen zur Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten:
Teilnehmerinnen oder Teilnehmer an der Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten sollen mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzen.

Für Betriebe mit erhöhter Brandgefährdung wird für den Brandschutzbeauftragten eine besondere Qualifikation empfohlen, z. B.

  • Personen mit feuerwehrtechnischer Ausbildung,
  • Absolventinnen oder Absolventen der Ausbildung Werkfeuerwehrmann/-frau,
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie
  • Hochschul-/FH-Absolventen mit Studienschwerpunkt Brandschutz.

Die Befähigung zum Brandschutzbeauftragten besitzen aufgrund ihrer Ausbildung grundsätzlich:

  • Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum gehobenen oder höheren  feuerwehrtechnischen Dienst oder vergleichbaren Ausbildungen nach den entsprechenden Laufbahnregelungen der einzelnen Bundesländer,
  • Personen mit abgeschlossenem Hochschul- oder FH-Abschluss Brandschutz, die die in der DGUV Information geforderten Kenntnisse nachweisen können.

Zur verkürzten Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten gemäß Kapitel 5 der DGUV Information sind qualifiziert:

  • aktive Feuerwehrangehörige mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Zugführer gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 oder nach jeweiligem Landesrecht gleichwertigen Lehrgängen,
  • Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung mit mindestens 140 Lehreinheiten zum Brandschutztechniker.

Aktualität der Ausbildung:
Liegt die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten länger als fünf Jahre zurück und/oder kann eine berufliche Tätigkeit oder eine Fortbildung als Brandschutzbeauftragter nicht belegt werden, ist die Teilnahme an einer Ausbildung im Sinne der DGUV Information erforderlich.

Brandschutz- und Evakuierungshelfer ... werden in einem Betrieb für die Erstmaßnahmen im Brandfall, wie z. B. die Brandmeldung, die Alarmierung und die Bekämpfung von Entstehungs-bränden als Helfer des Arbeitgebers eingesetzt. Die ausreichende Anzahl ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Sie sind im Hinblick auf ihre Aufgaben fachkundig zu unterweisen.

Aufgaben Brandschutzhelfer:
•  Löschen von Entstehungsbränden,
•  Unterstützung der Feuerwehr durch Einweisung in die Schadens- und Ereignislage.

Aufgaben Evakuierungshelfer:
•  ordnungsgemäßen Räumungsablauf beobachten,
•  Ortsunkundigen und Behinderten besondere Aufmerksamkeit widmen und ihnen helfen,
•  vollständige Räumung überwachen und melden.

Häufige Fragen mit Antworten zu unseren Seminaren
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Die häufigsten Fragen rund um unsere Seminare beantworten wir Ihnen hier.