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Besonders gefährdet sind Beschäftigte, die im Rahmen ihrer Tätigkeiten Kontakt mit betriebsexternen Personen, wie Kundinnen und Kunden oder Patientinnen und Patienten, haben. So kommt es beispielsweise vor, dass Zugpersonal im Rahmen der Fahrkartenkontrolle beschimpft oder angegriffen wird, dass Mitarbeitende des Rettungsdienstes mit aggressiven und alkoholisierten Patienten konfrontiert sind oder Mitarbeitende der Agentur für Arbeit Ziel von Anfeindungen sind, wenn bestimmte Entscheidungen getroffen wurden.

Gewalt am Arbeitsplatz kann bei den Betroffenen zu erheblichen physischen oder psychischen Schäden führen. Deshalb ist es wichtig, sich nicht erst damit auseinanderzusetzen, wenn etwas passiert ist, sondern präventiv zu überlegen, wie Gewaltereignisse verhindert und Folgeschäden minimiert werden können.

Unterstützungsangebote

Mit abba gegen Gewalt am Arbeitsplatz: In unserer Mitgliederzeitschrift haben wir das Projekt abba gegen psychische Belastung und Gewalt am Arbeitsplatz beschrieben. Im Artikel werden Erfahrungen und praktische Tipps von Mitarbeitenden aus Jobcentern beschrieben, die für Betriebe hilfreich und interessant sind. Detaillierte Informationen finden Sie im ausführlichen Projektabschlussbericht.

Die Broschüre „Gewaltprävention – ein Thema für öffentliche Verwaltungen?!“ der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen zeigt, wie öffentliche Verwaltungen ihre Beschäftigten gegen Gewalt schützen können und liefert umfassende Erklärungen und Präventionskonzepte. 

Unsere Checkliste Gewaltprävention liefert für Betriebe wichtige Hinweise zur Gestaltung der betrieblichen Gewaltprävention. Sie ist angelehnt an das „Audit Gewaltprävention“ der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, welches im Rahmen des abba-Projektes entwickelt wurde. 

Wegweiser mit Risiko und Sicherheit in zwei Richtungen
Gewaltereignisse in der Gefährdungsbeurteilung
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Stufendarstellung mit Holzwürfeln
Gewalt systematisch betrachten
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