Gewaltereignisse in der Gefährdungsbeurteilung
Gewaltprävention ist Teil des Arbeitsschutzes und sollte fest in betrieblichen Strukturen integriert sein. Eine wichtige Grundlage dafür ist die Gefährdungsbeurteilung.
Der Arbeitgeber muss ermitteln, welche Gefährdungen im Rahmen einer Tätigkeit auftreten können, und geeignete Gegenmaßnahmen treffen. Dazu gehört auch die Frage, bei welchen Tätigkeiten Gewaltereignisse am Arbeitsplatz eintreten können und welche Maßnahmen dagegen getroffen werden können.

Ein guter Ansatz hierfür ist das TOP + 3D-Modell. TOP steht für: Technische, Organisatorische und Personenbezogene Maßnahmen und 3D steht für: Davor, Dabei, Danach. Zur Nutzung dieses Modells überlegt man, bei welchen Tätigkeiten Gewaltereignisse auftreten können. Dann betrachtet man die Tätigkeit auf drei Ebenen: vor der Tätigkeit, während der Tätigkeit und nach der Tätigkeit. Für jede Ebenen überlegt man, welche technischen, organisatorischen und personenbezogenen Maßnahmen getroffen werden.
Sie können sich das TOP + 3D-Modell an einer beispielhaften Darstellung ansehen.